Kurzer Besuch

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Aufgrund meines Studiums, Arbeit und Ausbildung war es mir nur möglich die Kids für eine Woche zu besuchen. Die Zeit war kurz aber intensiv wie immer. Ich bemerkte wieder wie stark die Beziehung zu den Kindern war und das machte mich unglaublich glücklich.

Der Vegetable Garden wurde aufgefrischt, allerdings war er immer noch gut in Stand.

Es konnten Karotten, Spinat, Rote Beete, Blumenkohl, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Bohnen und Kräuter zum Kochen verwendet werden. Der Garten ist bemerkenswert groß geworden, worauf ich sehr stolz bin.

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Auch die fertige Bemalung der Außenwände sieht-  wenn man selbst davor steht – noch viel besser aus.

 

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Es traurig immer wieder auf Wiedersehen sagen zu müssen, aber das gehört zum Leben leider dazu. Ich freue mich auf das nächste Mal- das kann vielleicht einige Zeit dauern – kommt aber mit Sicherheit.

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Harvest Time !

Die ersten Fotos der Ernte wurden mir zugeschickt.

Die Qualität der Bilder ist leider schlecht, aber es ist zu erkennen, wie die gesähten Samen prächtig gedeiht sind ! Ich bin sehr stolz, dass das Projekt “ Vegetable Garden“  angenommen und so gut umgesetzt wurde. Dadurch können Gerichte gekocht werden, und die Versorgung der Kids wird somit ungemein erleichtert.

Ich zähle die Tage um selbst einen Blick auf den Garten zu werfen. Ich bin gespannt alle wieder zu sehen!
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Alles verarbeitet und Lust auf Neues

Ich habe mich wieder eingelebt, alles Erlebte verarbeitet und Revue passieren lassen. Mein Aufenthalt in Südafrika war, wie schon das Mal zuvor, unbeschreiblich schön und leider viel zu kurz, um all das zu tun, was ich gerne noch getan hätte.

Trotz einiger Schwierigkeiten habe ich versucht, das gespendete Geld nachhaltig einzusetzen. Ein großes Problem vor Ort ist die Versorgung der Kinder mit regelmäßigen Mahlzeiten, da viele Eltern nicht für die nötigen Kosten aufkommen können, die Kinder aber weiterhin im Kindergarten behalten werden. Deshalb haben wir einen Gemüsegarten angelegt, der prächtig gedeiht! Bereits nach kurzer Zeit konnten die ersten Gerichte aus eigener Ernte zubereitet werden, was für alle ein voller Erfolg war.

Es war schön zu sehen, wie viele Menschen sich gegenseitig von Herzen unterstützen. Einige Kinder, die keine Eltern mehr haben, konnten bei „Ma“ (einer sehr netten Frau), ein Zuhause finden. Sie hat ein Haus, in dem sie Schlafplätze für Kinder/ Frauen hat, die aus Familien stammen, in denen Gewalt an der Tagesordnung ist, oder die Waisen sind.

In Namibia hatte ich die Möglichkeit durch ein richtiges Township zu gehen und zu sehen, wie die Menschen dort leben. Es ergab sich durch eine zufällige Begegnung mit einer Volontärin, die Kontakte zu Einheimischen hatte. Die Armut hat mich sehr betroffen gemacht aber gleichzeitig war ich von der unfassbaren Offenheit der Menschen fasziniert.

Kurz vor meiner Abreise wurde mir ein Besuch in einem Kinderkrankenhaus ermöglicht. Es heißt Maitland Cottage Home Society (http://www.mch.org.za) und stellt durch Spenden finanzierte Behandlungen für Kinder mit orthopädischen Erkrankungen bereit, deren Familien selbst nicht dafür aufkommen können. Es gibt zwei große Säle, die die Mädchen und Jungs voneinander trennen . Die Betten sind nebeneinander aufgereiht und somit ist kein Kind alleine, was zu einer besseren Genesung beiträgt.

Ich weiß das mein Aufenthalt in Südafrika nicht der Letzte war und freue mich schon jetzt auf das nächste Mal.

Eure Julia

Was für ein affenstarker Ausflug!

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Was für ein Glück hatten wir, dass wir kurz vor meiner Abreise Dank Eurer Spenden sogar diesen Ausflug noch machen konnten! Leider konnten wir nicht zum nahegelegenen Strand, da dies eine gefährlichere Umgebung für die Kids wäre. Da Ausflüge auch rar sind konnten wir einen ganzen Tag in „Monkey Town“ (http://www.monkeys.co.za/) verbringen. Die Einrichtung ist ein spezielles „wildlife centre“ für Affen und anderen über 230 Tieren. Neben dem Rundgang werden zusätzliche Informationen liebevoll in Spaß und Spiel vermittelt, also genau das Richtige für unsere Gruppe. Der Tag war für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis. Viele von ihnen hatten niemals zuvor die Möglichkeit, einfach nur einen Ausflug zu machen und so einen wie diesen kannten sie überhaupt nicht. Ich denke, die Begeisterung steht uns allen ins Gesicht geschrieben ! Die Erinnerung an dieses Erlebnis wird uns allen noch sehr sehr lange im Gedächtnis bleiben…

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Afrikanische Augen – und Ausblicke

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Es ist unglaublich: meine letzte Woche hier in Macassar und Südafrika hat begonnen ! Mehrere aufregende, bewegende und unvergessliche Wochen liegen hinter mir und ich kann mir noch nicht wirklich vorstellen, bald wieder bayrischen Boden unter den Füßen zu haben. Die immense Offenheit und Dankbarkeit der Kinder (und natürlich auch der Leitung des Kindergartens) zeigt sich in so vielen Gesten und Aufmerksamkeiten, die mich mitten ins Herz treffen und einfach unvergesslich bleiben werden. Ein Ausflug mit den Kindern und eine kleine Abschiedsfeier sind noch geplant – auf jeden Fall hört Ihr von mir, wie wir meinen Aufenthalt und den Abschluss dieser großartigen Spendenaktion hier noch gestalten!

Hier noch ein Bild vom neu angelegten Garten. Es wurden in wirklich harter Arbeit Beete angelegt, allerdings musste zuvor die die Erde von Müll, Glassplittern und anderen gefährlichen Spuren befreit werden. Leider ist der Stacheldraht im Hintergrund nötig. Er wird hoffentlich bald durch den Bewuchs nicht mehr so deutlich zu sehen sein.

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Eure Julia

„Een…. twee… drie !“

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Es ist faszinierend! Ich werde nicht müde die Kinder zu fotografieren und all die Begeisterung und Offenheit, die sie ausstrahlen in den Aufnahmen festzuhalten. Beim gemeinsamen Sportfest am vergangenen Samstag ging es richtig hoch her ! Bei schweißtreibenden Temperaturen hätte es mich nicht gewundert, wenn beim Eierlauf (Ja, auch diese Herausforderung kennen die Kinder hier gut:) am Ende des Rennens für alle fertig gebrutzelte Spiegeleier auf den Löffeln gelegen hätten !

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Genauso spannend war die Disziplin „Sackhüpfen“ – voller Einsatz und Anstrengung ! Bei ungefähr 30 Grad kein leichtes Spiel…es wurden Burger an die Besucher verkauft, wodurch etwas Geld eingenommen werden konnte.

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Mahlzeit!

Eure Julia

„Slaap lekker“

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Dass der Mittagsschlaf nun ab sofort eine tolle Angelegenheit wird, das ist nun allen Kindern in Macassar klar! Bevor die neuen Unterlagen richtig eingeweiht wurden, mussten sie nach Anlieferung erst einmal den Hüpf- und Stapeltest bestehen! Waghalsige Klettereien, begleitet mit viel Gekicher und Gelächter und das genaue Inspizieren von Länge und Breite waren unter strenger Beobachtung schnell erledigt. Erschöpft segelten dann die Kleinen in einen wundervollen Schlummer, aus dem sie entspannt und gestärkt in einen neuen Powernachmittag starteten. Somit war auch sichergestellt, dass die letzte Woche gepflanzten Bäume, Sträucher und Kräuter mit ausreichend Wasser versorgt werden konnten 🙂

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Bewundernswert finde ich auch die Möglichkeit, dass die bis jetzt vorhandenen Unterlagen nicht einfach entsorgt, sondern an andere Bedürftige in der Umgebung weitergegeben wurden. So erhalten auch andere Bedürftige Menschen Unterstützung.

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In dieser Woche bleibt es weiter spannend. Es ist geplant, dass noch ein „painting project“ umgesetzt wird. Wir werden sehen, wer oder was welche Farbe bekommt…

Eure Julia